Anna Till

Der Begriff W E C H S E L R A U M bezeichnet bei einem Staffellauf den Bereich, in dem der Stab die Hand wechselt.
Ausgangspunkt der Ausstellung war eine installative Raumzeichnung aus Kohle der Künstlerin Ulrike Mohr, welche alle zwei Stunden durch die beteiligten Künstler*innen eine weitere Transformation erfuhr. Die Ausstellung befand sich über den gesamten Zeitraum in einem performativen Prozess, den die Besucher*innen vor Ort oder im Livestream verfolgen konnten.
In Chemnitz thematisiert das Projekt W E C H S E L R A U M das zeitgenössische künstlerische Potential von Kohle an einem historischen Industriestandort. Die Ausstellung lebte von der Gemeinschaft von Aufführenden und ihrem Publikum. Visuell fragmentarisch, verdichteten sich verschiedenen Ebenen von Wahrnehmung, Kommunikation, Räumlichkeit und Zeitlichkeit zu einem neuen Ganzen.

Performance von Anna Till im Rahmen von WECHSELRAUM:
unter Anderem zog Kollegin N kurz vor Schichtwechsel sehr schön ihre Schleppe nach*

*Titel nach einem Text der Autorin Ulrike Feibig

 


In a relay race, the term W E C H S E L R A U M refers to the area in which the baton changes hands.
The starting point of the exhibition was an installative spatial drawing made of charcoal by the artist Ulrike Mohr, which underwent further transformation every two hours by the participating artists. The exhibition was in a performative process throughout the entire period, which visitors could follow on site or via livestream.
In Chemnitz, the project W E C H S E L R A U M addressed the contemporary artistic potential of coal at a historic industrial site. The exhibition lived from the community of performers and their audience. Visually fragmentary, different levels of perception, communication, spatiality and temporality condensed into a new whole.

Performance by Anna Till in the context of WECHSELRAUM:
Among others, colleague N. very beautifully trailed her train shortly before shift change*

*Title based on a text by the author Ulrike Feibig