Anna Till

Das Universum als Sehnsuchtsort. Der Kosmos als Projektionsfläche. Das All als unbegrenzter Möglichkeitsraum für die Erfindung anderer Welten. Science Fiction als Realitätsflucht. Inspiriert von der Voyager-Mission der NASA stellen die Performerinnen Fragen nach dem Selbstverständnis menschlicher Existenz und dem schöpferischen Anspruch von Wissenschaft.

"Lost in creation, #1-4“ ist eine internationale Produktion und die erste künstlerische Kollaboration zwischen der Tänzerin und Choreografin Martina Francone aus Florenz, der Dresdner Tänzerin und Choreografin Anna Till und dem Musiker Dalibor Kocian aus Bratislava. In vier Kapiteln nähern sich die Künstler:innen dem Thema auf jeweils unterschiedliche Art.

 

"Zum Abschluss im großen Saal, ein so einsames wie Schmerz verursachendes Solo von Anna Till. „Lost in creation #4“ nennt sie ihre Performance, in der sie ihren Körper zu einem sich mühsam fortbewegenden Wesen mit verborgenem Gesicht zurückgezwungen hat und nach knapp 20 existenziell berührenden Minuten alle mit der Frage entlässt, wie es um die Chancen der Wiedererlangung des aufrechten Ganges bestellt ist.“
Boris Gruhl, Dresdner Neueste Nachrichten, 23.10.2018

"Anna Till robbt in schalem Licht über die große Bühne des Festspielhauses, indem sie ihre Beine über Kopf gelegt hat und damit ihren blanken Rücken präsentiert. Durch das unzureichende Licht entsteht nicht nur eine Atmosphäre des Unheimlichen. Das Wesen, das man sieht, ist schlichtweg kein menschlicher Körper mehr. Aus dem Off klingen unterkühlte Präsentationen der NASA, ähnlich einer Pressekonferenz."
Rico Stehfest, tanznetz.de, 22.10.2018

 

REVIEWS:
LINK I lost in creation #1-3, Kritik Rico Stehfest, tanznetz.de, 13.09.2018
LINK I lost in creation #4, LINIE08 expanding, Kritik Rico Stehfest, tanznetz.de, 22.10.2018
LINK I lost in creation #4, LINIE08 expanding, Kritik Boris Gruhl, DNN, 23.10.2018


The universe as a place of longing. The cosmos as an object of projections. Space as unlimited sphere for the invention of potential worlds. Science fiction as escape from reality. Inspired by NASA’s Voyager missions the performers investigate the self-concept of human existence and the creative claim of science.

This international production is the first artistic collaboration of dancer and choreographer Martina Francone from Florence, Dresden-based dancer and choreographer Anna Till, and Bratislava’s musician Dalibor Kocian. In four chapters (Lost in creation, #1-4) the artists deal with the theme from various angles.